Zu Besuch im Bayerischen Landtag
Michael Koller ist als Landtagsabgeordneter zwischen Berchtesgaden und München viel unterwegs. In seinen verschiedenen Funktionen muss er mehrere Arbeitsplätze unter einen Hut bringen. Daher war es ihm ein Anliegen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Ehrenamtlichen in den Gremien im Pfarrverband Stiftsland, sowie interessierten Freien Wählern einen Einblick in seine Tätigkeit im Maximilianeum zu ermöglichen. Ohne Sicherheitskontrolle kommt ein Besucher nicht in das Landtagsgebäude, dann aber geht es eher locker und unkompliziert weiter. Beim Mittagessen in der Landtagrestoration begrüßte Michael Koller seine Leute aus der Heimat sehr herzlich. Da die Plenarsitzung zu einer kurzen Pause unterbrochen wurde, konnten die Besucher schon einige „Politpromis“ live erleben: Der stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger kam des Wegs und lobte gleich einmal den Abgeordneten Koller. Auch die Landtagspräsidentin Ilse Aigner grüßte die Delegation aus dem Berchtesgadener Land bei dieser Gelegenheit.
Gruppenbild auf den Treppen zum Plenarsaal
Mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Stiftsland
Ziel des Ausflugs ist es insbesondere im Sinne politischer Bildung die Regeln der Gesetzgebung und Volksvertretung nahe zu bringen. Nach einem informativen Film zur Einstimmung besichtigte die Gruppe die Räumlichkeiten des Maximilianeums und wohnte auf der Besuchertribüne eine Stunde der Plenarsitzung bei. Eine Möglichkeit für jeden Bürger, die durchaus nicht selbstverständlich, sondern eine Besonderheit des Bayerischen Landtags ist. Die Zuschauer staunten nicht schlecht über die Lautstärke mancher Fraktionen und auch die Tonalität der politischen Reden, die am Pult unterhalb des Sitzungspräsidenten gehalten wurden. Kann man da wirklich konzentriert dabei sein? – fragte sich so mancher.
In einem modern, mit viel Glas transparent gestalteten Konferenzsaal fand dann die offizielle Begegnung mit dem Abgeordneten Michael Koller und seinen Freie Wähler-Abgeordnetenkollegen aus Traunstein, Mühldorf und Rosenheim, mit denen Koller das sogenannte „Südostbayernquartet“ bildet, statt. Michael Koller erzählte den Besuchern aus der Heimat von seiner abwechslungsreichen Arbeit als Abgeordneter. Er ist Mitglied im Ausschuss für Bildung und Kultus und dort Sprecher für Erwachsenen- und berufliche Bildung. „Ich bin froh darüber, dass ich seit Jahren auf verschiedenen Ebenen politisch Erfahrungen sammeln kann. Als Gemeinderat, Kreisrat, stellvertretender Landrat, im Verwaltungsrat der Kreissparkasse, sowie im Aufsichtsrat der Kliniken Südostbayern und als Landtagsabgeordneter habe ich verschiedenste Perspektiven auf unser komplexes politisches System, das zweifellos anspruchsvoll ist“. Am konkreten Beispiel der immer schwierigeren Finanzierung der Kommunen als Träger der Kliniken machte er deutlich, welche Herausforderungen es in politischer Verantwortung zu bewältigen gilt.
Auf der Terrasse des Maximilianeums mit Blick über München
Die Abgeordneten Michael Koller und Dr. Martin Brunnhuber geben Einblicke in ihre Arbeit im Parlament
Michael Koller informierte im Rahmen dieser Begegnung seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pfarrverband Stiftsland über seine Kandidatur für das Amt des Landrats im Berchtesgadener Land, was von den Anwesenden mit großem Applaus quittiert wurde. Viele hatten es sich schon gedacht, hier war nun der Ort, an dem es offiziell wurde.
Am Schluss bedankte sich Pfarrer Frauenlob im großen Vestibül des Maximilianeums bei Michael Koller im Namen der ganzen Gruppe. „Wir haben erleben dürfen, dass trotz der beeindruckenden Atmosphäre des Hohen Hauses und der Bedeutung als Herzkammer der bayerischen Demokratie, diese Institution durch die zahlreichen Besucher und die sehr bürgernahen Abgeordneten ein wohltuend menschliches Gesicht trägt“. Die Heimfahrt bot dann Gelegenheit zu guten Gesprächen über die Eindrücke aus dem Bayerischen Landtag im Maximilianeum.
Die Besucher hören aufmerksam zu
Bericht: Stiftsland Berchtesgaden
Bilder: Abgeordnetenbüro Michael Koller