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Taufe
Der Beginn des Lebens im Glauben

"Geht zu allen Völkern und macht sie zu meinen Jüngern, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ - Matthäus 28,19

Die Taufe ist das erste Sakrament, das jeden Christen in die Gemeinschaft der Kirche aufnimmt. Sie ist ein Symbol für den Neuanfang im Glauben und die Reinigung von der Sünde. Durch die Taufe wird der Mensch in das Leben Christi eingetaucht und erhält die Zusage der göttlichen Gnade.

Eucharistie (Kommunion)
Die Nähe zu Christus

"Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, wird er leben in Ewigkeit. Und das Brot, das ich gebe, ist mein Fleisch für das Leben der Welt.“ - Johannes 6,51

Die Eucharistie, auch als Heilige Kommunion bekannt, ist das Sakrament, das die tiefste Gemeinschaft mit Christus ermöglicht. In der Feier des Altars wird der Leib und das Blut Christi empfangen, wodurch Gläubige geistlich gestärkt werden. Es ist ein Akt der Dankbarkeit und des Vertrauens, der die Liebe Gottes in unserem Leben erlebbar macht.

Firmung
Die Bestätigung des Glaubens

"Aber der Heilige Geist wird auf euch herabkommen, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem, in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.“ - Apostelgeschichte 1,8

Die Eucharistie, auch als Heilige Kommunion bekannt, ist das Sakrament, das die tiefste Gemeinschaft mit Christus ermöglicht. In der Feier des Altars wird der Leib und das Blut Christi empfangen, wodurch Gläubige geistlich gestärkt werden. Es ist ein Akt der Dankbarkeit und des Vertrauens, der die Liebe Gottes in unserem Leben erlebbar macht.

Ehe
Ein Bund des Lebens

"Geliebte, lasst uns einander lieben, denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe." - 1. Johannes 4,7-8

Die Ehe ist ein Sakrament der Liebe, das den Bund zwischen zwei Menschen segnet und heiligt. Sie ist ein Zeichen der unbedingten Treue und des gegenseitigen Lebensversprechens, das durch Gott selbst gestiftet wird. In der Ehe erfahren Paare die tiefe Gemeinschaft und Verantwortung, sich in Liebe zu unterstützen und das Leben gemeinsam zu gestalten.

Beichte (Buße)
Versöhnung mit Gott und der Gemeinschaft

"Empfangt den Heiligen Geist. Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Sünden behaltet, dem sind sie behalten.“ - Johannes 20,22-23

Die Beichte ist ein Sakrament der Versöhnung, in dem der Gläubige seine Sünden bekennt und die Vergebung Gottes erfährt. Es ist ein Akt der Reinigung und des Neuanfangs. Durch die Beichte wird die Beziehung zu Gott und zur Gemeinschaft der Gläubigen erneuert, und der Gläubige erhält die Gnade, in Frieden und Freiheit weiterzuleben.

Krankensalbung
Heilung und Trost

"Ist einer unter euch krank, der rufe die Ältesten der Kirche zu sich, dass sie über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden begangen hat, werden ihm diese vergeben.“ - Jakobus 5,14-15

Die Krankensalbung ist ein Sakrament, das besonders den kranken und leidenden Menschen Trost und Heilung bringt. Sie ist ein Zeichen der Nähe Gottes in Zeiten von Krankheit und Schwäche. Durch Gebet und Salbung wird der Kranke mit der heilenden und stärkenden Kraft des Heiligen Geistes verbunden, um geistige und körperliche Heilung zu erfahren.

Priesterweihe
Berufung zum Dienst

"Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, um die Wohltaten dessen zu verkünden, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat.“ - 1. Petrus 2,9

Die Priesterweihe ist das Sakrament, das einen Mann für den Dienst in der Kirche und für die Verkündigung des Wortes Gottes beruft. Als Priester wird er mit der Aufgabe betraut, die Sakramente zu spenden, die Gemeinde zu leiten und den Glauben zu verkünden. Die Weihe ist eine besondere Gabe des Heiligen Geistes, die den Priester in seiner Sendung stärkt.

Die 7 Zeichen Gottes

Sakramente sind sichtbare Zeichen der unsichtbaren Gnade Gottes. Sie sind wichtige Rituale im Leben eines Christen, die den Glauben lebendig machen und eine besondere Verbindung zu Gott und der Gemeinschaft der Kirche herstellen. Die katholische Kirche erkennt sieben Sakramente an: die Taufe, die Eucharistie (Kommunion), die Firmung, die Beichte (Buße), die Krankensalbung, die Ehe und das Priestertum. Jedes dieser Sakramente hat seine eigene Bedeutung und Wirkung und begleitet die Gläubigen auf ihrem Lebensweg. Sie sind nicht nur religiöse Handlungen, sondern auch Ausdruck der Liebe und Nähe Gottes zu den Menschen.

01

Die Taufe

Die Taufe ist der erste Schritt hinein in die Gemeinschaft der Kirche. Wenn Sie selbst Mitglied unserer Gemeinde sind, dann werden Sie bald nach der Geburt Ihres Kindes über dessen Taufe nachdenken. Wenn Sie als Jugendlicher oder Erwachsener den Glauben für sich entdecken, dann überlegen Sie vielleicht, ob Sie Mitglied in einer unserer Pfarreien werden.Wenn Sie ein Kind taufen lassen möchten findet die Taufe in der Regel sonntags nach dem Vormittagsgottesdienst statt. Dabei entspricht es durchaus dem Sinn des Sakramentes, wenn zwei bis drei Kinder miteinander getauft werden. Erwachsene werden nach alter Tradition der Kirche in der Osternacht getauft, da dies der eigentliche Tauftermin der Kirche ist.


02

Die Eucharistie (Kommunion)

„Tut dies zu meinem Gedächtnis“ – Die Feier der Heiligen Messe ist Höhepunkt und Mitte unseres kirchlichen Lebens. Sonntag für Sonntag kommen wir zusammen, um Dank zu sagen für die Gegenwart Jesu Christi in unserem Leben. Junge Christen empfangen die Eucharistie zum ersten Mal im Rahmen der Erstkommunion. Dieses bedeutende Ereignis findet in der Regel im dritten Schuljahr statt. In dieser Zeit werden die Kinder im Religionsunterricht und durch begleitende Vorbereitungstreffen gezielt auf das Sakrament vorbereitet, um dessen Bedeutung und Ablauf besser zu verstehen und bewusst daran teilnehmen zu können.


03

Die Firmung

In der Firmung empfangen junge Christinnen und Christen die Stärkung durch den Heiligen Geist und bekennen sich bewusst zu ihrem Glauben. Die Firmung gilt als Vollendung der Taufe und ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum mündigen Christsein. In unserer Gemeinde werden Jugendliche meist im Alter von etwa 14 Jahren zur Firmvorbereitung eingeladen. In Gruppenstunden, Gottesdiensten, gemeinsamen Aktionen und Gesprächen setzen sie sich mit Fragen des Glaubens und ihrer persönlichen Beziehung zu Gott auseinander. Die Firmvorbereitung soll helfen, die Bedeutung des Sakraments zu erkennen und gestärkt aus dieser Entscheidung für ein Leben im Glauben hervorzugehen.


04

Die Ehe

Wenn zwei Menschen Ja zueinander sagen und sich in Liebe, Treue und gegenseitigem Vertrauen verbinden, dann ist das ein starkes Zeichen. Im Sakrament der Ehe feiern wir nicht nur die Liebe zweier Menschen, sondern auch die Zusage Gottes, diesen Lebensbund mit seinem Segen zu begleiten. Gott stellt sich an die Seite des Paares, um es in seiner Entscheidung zu stärken und durch alle Höhen und Tiefen hindurch zu tragen. Die kirchliche Trauung bringt dieses Vertrauen in Gottes Beistand zum Ausdruck. In der Feier des Ehesakraments bekennen die Brautleute vor Gott und der versammelten Gemeinde, dass sie ihr Leben gemeinsam gestalten und ihren Weg in der Liebe Gottes gehen wollen. Die Kirche begleitet sie dabei mit Gebet, Segen und der Hoffnung, dass ihre Liebe durch Gottes Gegenwart wächst und Bestand hat.


05

Die Beichte

Zum Leben eines jeden Menschen gehören Fehler, Schuld und Momente des Scheiterns unweigerlich dazu. Niemand ist vollkommen – wir verletzen andere, verfehlen das Gute oder stehen uns selbst im Weg. Doch Gott begegnet uns nicht mit Vorwürfen, sondern mit Barmherzigkeit und offenen Armen. Er lädt uns immer wieder ein, ehrlich auf unser Leben zu schauen, Schuld einzugestehen und uns mit ihm, mit anderen und mit uns selbst zu versöhnen. Das Sakrament der Versöhnung – auch Beichte genannt – ist ein besonderer Ort der Heilung und Neuausrichtung. Menschen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden oder spüren, dass sie sich von Gott oder ihrem eigenen Gewissen entfernt haben, können hier Vergebung erfahren. Im persönlichen Gespräch mit einem Priester und im Vertrauen auf Gottes Liebe dürfen sie Lasten ablegen, neue Perspektiven gewinnen und befreit ihren Weg weitergehen. Die Kirche bietet mit diesem Sakrament eine Möglichkeit, bewusst innezuhalten, umzukehren und gestärkt durch Gottes Vergebung neu zu beginnen – immer wieder, ein Leben lang.


06

Die Krankensalbung

Krankheit und das Älterwerden gehören zu den tiefgreifenden Erfahrungen des menschlichen Lebens. Sie bringen Unsicherheit, Angst, Schmerzen oder den Verlust von Selbstständigkeit mit sich – und stellen Menschen oft vor existenzielle Fragen. Gerade in solchen Zeiten ist die Zuwendung, das Mittragen und das Gebet besonders wichtig. Seit den Anfängen der Kirche gehört die Sorge um Kranke zu ihrem zentralen Auftrag. Im Sakrament der Krankensalbung wird diese Fürsorge in besonderer Weise spürbar: Durch das Gebet, die Handauflegung und die Salbung mit geweihtem Öl wird dem kranken Menschen die Nähe und heilsame Kraft Gottes zugesprochen. Oft wurde dieses Sakrament in der Vergangenheit als „letzte Ölung“ ausschließlich in Todesnähe verstanden. Doch es bedeutet weit mehr: Es ist ein Sakrament der Stärkung in besonderen Krisenmomenten – sei es bei schwerer Krankheit, vor einer Operation oder im hohen Alter.


07

Die Priesterweihe

Wozu gibt es die Gemeinschaft der Kirche? Mit den Worten der Heiligen Schrift gesagt: Um Segen auf die Welt zu legen, um ein Segen für die Menschen zu sein. Dieser Segen wird vor allem sichtbar in den sakramentalen Zeichen der Kirche. Sie den Menschen zu schenken, sie dafür zu öffnen ist die priesterliche Aufgabe der Kirche. Nun kann das niemand aus sich selbst heraus tun, das wäre anmaßend und willkürlich. Es braucht dafür die autoritative Befähigung und Weihe durch die Gemeinschaft der Kirche. Das geschieht in der Priesterweihe. In ihr werden – bisher ausschließlich – Männer in den Dienst genommen, damit beauftragt und dafür geweiht. Die Weihe trägt dem Priester in der Gemeinschaft der Kirche die Aufgaben auf, das Wort Gottes zu verkünden, den Gottesdienst zu feiern und den Gläubigen ein guter Hirte zu sein. (Vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, Kompendium, Nr. 328)