Volkstrauertag
Marktschellenberg gedachte der Opfer vergangener Kriege, der Gewalt und des Terrorismus
Zum Volkstrauertag 2025 fanden sich zunächst sieben Fahnenabordnungen der Ortsvereine, die Musikkapelle Marktschellenberg, die Vertreter der Patenkompanie des Gebirgsjägerbataillons 232 aus der Strub sowie eine Anzahl Bürger zum Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Marktschellenberg ein. Monsignore Dr. Thomas Frauenlob hatte es sich nicht nehmen lassen, den Gedenkgottesdienst selbst zu zelebrieren. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Musikkapelle Marktschellenberg unter der Leitung der Kapellmeisterin Franziska Aschauer..
Im Anschluss daran versammelten sich die Fahnenabordnungen, die Musikkapelle, die Abordnung der 3. Kompanie des GebJgBtl. 232 aus der Strub (Patenkompanie) sowie die restlichen Teilnehmer aus der Gemeinde zur Gedenkfeier am Kriegerdenkmal (Dorfbrunnen am Oberen Markt). Der 1. Bürgermeister Michael ERNST begrüßte die Anwesenden und streifte in seiner Rede die Geschehnisse der Kriege, ging aber auch auf Gewalt und Terror ein und bat alle Menschen sich dafür einzusetzen, dass sich derartige Ereignisse niemals in unserem Land wiederholen. Im Hinblick auf die immer noch anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen, insbesondere zwischen der Ukraine und Russland, betonte er die Hoffnung, dass diese Staaten nun endlich zur Vernunft kommen und die Kampfhandlungen einstellen, denn eine unübersehbare Anzahl an Menschen sei in diesen sinnlosen Kriegen schon ums Leben gekommen. Jetzt müsse damit endlich Schluss sein. Und unser aller Bestreben muss sein, für den Frieden einzutreten, um ihn fortan zu erhalten und den Wert des Friedens bewusst schätzen zu lernen.
Der Kompaniechef der Patenkompanie Hauptmann Felix Modrow ging in seiner sehr bedeutsamen Ansprache auf die aktuelle Wertstellung der Bundeswehr ein und verwies auf die Wichtigkeit, durch ihr Vorhandensein und einer gut ausgebildeten Truppe als Abschreckung zu dienen und die Freiheit und Sicherheit des Vaterlandes erfolgreich zu verteidigen.
Nach der Kranzniederlegung durch die Gemeinde, die Vereine und die Patenkompanie der Gebirgsjäger aus der Strub zum Gedenken an die Gefallenen und Verstorbenen intonierte die Musikkapelle unter der Stabführung der Kapellmeisterin Franziska Aschauer das Lied vom guten Kameraden. Dazu senkten sich die Vereinsfahnen, um das Gedenken an die Gefallenen, Verstorbenen der Vereine und alle Menschen, die durch Krieg, Gewalt und Terrorismus ihr Leben lassen mussten, zu unterstreichen. Und die Weihnachtsschützen Götschen-Schellenberg unterstrichen ebenfalls die Bedeutung des Gedenktages mit ihren Böllerschüssen.
Danach beendete Bürgermeister Michael ERNST den offiziellen Teil der Feier und bedankte sich bei allen Teilnehmern und bei dem Personenkreis, der mit den notwendigen Vorberei-tungen die Durchführung der Feier ermöglicht hatte.