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Ruhe. Atmosphäre. Besinnung

Kalvarienberg hoch über Berchtsgaden

Oberhalb von Berchtesgaden befindet sich der Kalvarienberg. Zu Fuß ist er über den Soleleitungsweg bzw. Emausweg gut zu erreichen. 

Geschichte

Der Kalvarienberg in Berchtesgaden wurde im Jahr 1760 unter Fürstpropst Michael Balthasar Graf von Christallnigg errichtet und gehört seitdem zu den markantesten religiösen Bauwerken des Marktes. Die Anlage bildet einen barocken Kreuzweg, der mit vier kleinen Kapellenstationen und einer größeren Hauptkapelle gestaltet ist. Während die Stationen in der Form kleiner Kapellenhäuschen mit Gesimsen und Pilastern den Weg säumen, öffnet sich am Ende des Aufstiegs die eindrucksvolle Hauptkapelle. Sie ist als offene Halle konzipiert und beherbergt eine Kreuzigungsgruppe, die Christus am Kreuz zusammen mit den beiden Schächern darstellt. Diese architektonische und künstlerische Gestaltung verbindet den barocken Stil mit einer spirituellen Atmosphäre, die Besucher bis heute in ihren Bann zieht.

Bedeutung

Der Kalvarienberg ist bis heute ein wichtiger Ort der Andacht und Besinnung. Besonders an Karfreitag versammeln sich hier Gläubige zu Kreuzwegandachten, doch auch außerhalb der kirchlichen Feste lädt die Anlage zu Ruhe und innerer Einkehr ein. Neben seiner spirituellen Bedeutung begeistert der Kalvarienberg auch durch seine reizvolle Lage: Er erhebt sich auf rund 620 Metern oberhalb des Berchtesgadener Marktplatzes und ist über mehrere kurze Wege erreichbar. Ob über die Maximilianstraße, die Kälbersteinstraße oder den malerischen Soleleitungsweg – der Aufstieg ist leicht zu bewältigen und wird mit einem weiten Blick über den Markt Berchtesgaden und die umliegende Bergwelt belohnt.



Traditionell wird am Karfreitag auf dem Kalvarienberg der Kreuzweg gebetet und so dem Leiden Jesu Christi gedacht.


Aufwändige Restaurierung einer Figurengruppe.