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Der Heilige des Tages

Auf dieser Seite bieten wir Ihnen unseren neuen Service, das Heiligenlexikon. Für jeden Tag des Kalenderjahres gibt es einen Heiligen, den wir Ihnen vorstellen wollen. Die Inhalte stammen zum einen von der Webseite kalender-365.de sowie von Wikipedia. Die einzelnen Quellen sind beim jeweiligen Heiligen angegeben.

Die Seite soll keinen Anspruch auf Vollständigkeit insbesondere der Daten zu den Heiligen erheben. Sie soll die Besucher vielmehr dazu animieren, sich mit dem Heiligen des Tages zu beschäftigen.

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Stiftsland Berchtesgaden

Heiligenlexikon

Elisabeth von Schönau
Donnerstag, 18. Juni 2026

Namenstage:
Elisabeth, Elisa, Ella, Elsa, Bettina, Lisa, Ilse, Lilly

Leben:
Elisabeth von Schönau (* 1129 bei Köln; † 18. Juni 1164 im Kloster Schönau) war eine deutsche Benediktinerin. Sie wird als Heilige verehrt. Im Alter von zwölf Jahren wurde Elisabeth von ihren Eltern 1141 den Benediktinerinnen des Klosters Schönau am Rande des Ortes Strüth im Taunus (Rhein-Lahn-Kreis) übergeben. Dort wurde sie auch im Jahre 1147 als 18-Jährige eingekleidet. In den Jahren 1147 bis 1152 litt Elisabeth infolge von strenger Askese immer wiederkehrend unter Krankheiten, Angstzuständen und Depressionen. Hildegard von Bingen ermahnte Elisabeth in Briefen, im asketischen Leben besonnen zu sein. Zur Pfingstzeit des Jahres 1152 litt Elisabeth unter Zurückweisung aller Nahrung und Erbrechen an tiefen Depressionen. Sünden- und Lebensangst sowie Glaubenszweifel bestimmten ihr Leben zu dieser Zeit. Nach zehntägiger Krisis folgte eine Reihe von visionären Verzückungen. Die Jungfrau Maria tröstete Elisabeth in einer Vision. Im Jahr 1155 oder 1156 trat Egbert, Elisabeths Bruder, in den Männerkonvent des Klosters Schönau ein. Elisabeth überließ sich ganz der Führung ihres leiblichen Bruders. Er lenkte sie und schrieb ihre Visionen in lateinischer Sprache nieder. In der Zeit nach dem Eintreffen ihres Bruders und unter seinem Einfluss lag der Höhepunkt der visionären Schau Elisabeths. Ihr Hauptwerk Liber viarum dei – Buch der Gotteswege – sowie die zwei weiteren Schriften De resurrectione beatae mariae virginis – Über die Auferstehung der seligen Jungfrau Maria – und Liber revelationum de sacro exercitu verginim coloniensum – Buch der Offenbarung der Heiligen Schar der Kölnischen Jungfrauen – entstanden in den Jahren 1156 bis 1159. Elisabeth von Schönau starb am 18. Juni 1164 im Kloster Schönau. Ihr früher Tod wurde sehr beklagt. Sie überließ für Schönau die Weissagung, „dass Gottesdienst und Frömmigkeit in Schönau nimmer sterben“. Ihre Gebeine wurden beim Marienaltar beigesetzt.

Weitere Heilige des Tages:
Ilsa, Marina, Isabella

Quelle: Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_von_Schönau), Kalender Namenstage (https://kalender-365.de/namenstage.php)




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