Heiligenlexikon
Namenstage:
Godehard, Gotthard, Godard, Gotha, Gotardo
Leben:
Der hl. Godehard oder Gotthard von Hildesheim (* 960 in Reichersdorf bei Niederalteich, Niederbayern; † 5. Mai 1038 in Hildesheim) war Bischof von Hildesheim und gehört zu den bedeutenden Heiligen des Mittelalters. Die Spuren seiner Verehrung (Benennung von Kirchen und Ortschaften) reichen von Italien und Kroatien bis nach Skandinavien. Mit dem Gotthardpass in der Schweiz trägt einer der wichtigsten Alpenübergänge und -tunnel seinen Namen. Godehard wurde 960 gemäß der legendenhaften Überlieferung in Reichersdorf (Pfarrei Schwanenkirchen, Diözese Passau) geboren. Sein Vater Ratmund war von Erzbischof Friedrich von Salzburg als Propst der bedeutenden Benediktinerabtei Niederaltaich eingesetzt worden. In der dortigen Klosterschule erhielt Godehard seine Ausbildung. Er trat ins Kloster ein und wurde, begünstigt von Herzog Heinrich (dem späteren Kaiser Heinrich II.), bereits 996 Abt, zunächst in Niederaltaich, dann – zugleich – in den Jahren 1001/2 auch in Tegernsee und 1005–1012 in Hersfeld; von 1007 bis 1013 war ihm auch die Abtei Kremsmünster unterstellt, die ihn in der Liste ihrer Äbte führt. Damals ging von Cluny die große Reformbewegung aus, die Godehard in seinen Klöstern mit Konsequenz durchsetzte. Nach dem Tod Bernwards wurde Godehard durch Kaiser Heinrich II. am 30. November 1022 auf der Pfalz Grona zum Bischof von Hildesheim berufen. Godehard starb am 5. Mai 1038 im von ihm gegründeten Mauritiusstift bei Hildesheim.
Weitere Heilige des Tages:
Sigrid, Jutta
Quelle: Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Godehard_von_Hildesheim), Kalender Namenstage (https://kalender-365.de/namenstage.php)
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